(1898) Cowell
(1898) Cowell ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 26. Oktober 1971 vom tschechischen Astronomen Luboš Kohoutek an der Hamburger Sternwarte in Bergedorf bei einer Helligkeit von 16,5 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte der Asteroid bereits auf Aufnahmen gefunden werden, die im Mai 1952 am Palomar-Observatorium in Kalifornien und im November 1960 am Goethe-Link-Observatorium in Indiana gemacht worden waren.
| Asteroid (1898) Cowell | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Asteroidenfamilie | Themis-Familie |
| Große Halbachse | 3,128 AE |
| Exzentrizität |
0,157 |
| Perihel – Aphel | 2,638 AE – 3,619 AE |
| Neigung der Bahnebene | 1,0° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 163,0° |
| Argument der Periapsis | 235,4° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 4. Mai 2021 |
| Siderische Umlaufperiode | 5 a 195 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,74 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 15,0 ± 0,3 km |
| Albedo | 0,10 |
| Absolute Helligkeit | 12,5 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Luboš Kohoutek |
| Datum der Entdeckung | 26. Oktober 1971 |
| Andere Bezeichnung | 1960 VK, 1971 UF1 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
Aufgrund seiner Bahneigenschaften wird er zur Themis-Familie gezählt.
Der Asteroid wurde benannt nach dem britischen Astronomen Philip Herbert Cowell (1870–1949), Superintendent des Nautical Almanac Office von 1910 bis 1930 und Erfinder der bekannten Methode zur numerischen Integration der Umlaufbahnen von Kometen und Kleinplaneten. Die Namensgebung erfolgte auf einen Vorschlag von Brian Marsden hin.
Siehe auch
Weblinks
- (1898) Cowell beim IAU Minor Planet Center (englisch)