63. Infanterie-Division (Wehrmacht)

Die 63. Infanterie-Division war eine Bezeichnung für eine vermeintliche deutsche Infanterie-Division.

In der Kriegsgliederung vom 12. April 1945 taucht diese Bezeichnung als Reserve der Oberbefehlshabers West auf. Es war eine Tarnbezeichnung für die an der niederländischen Küste im Bereich der Korps-Abteilung Diestel eingesetzten deutschen Truppen.

Folgende Gliederung war u. a. mit offenen Bezeichnungen vermerkt:

  • 63. Infanterie-Division (Regimentsstab von Alvensleben)
  • Grenadier-Regiment 160 (Schiffs-Stamm-Abteilung 14)
  • Grenadier-Regiment 492 (Schiffs-Stamm-Abteilung 16)
  • Grenadier-Regiment 623 (Schiffs-Stamm-Abteilung 24)
  • Füsilier-Bataillon 63 (Teile der vorgenannten Einheiten)

Der Regimentsstab von Alvensleben war beim XXX. Armeekorps in den Niederlanden. Die drei Schiffs-Stamm-Abteilungen waren eigentlich die Marine-Schützen-Regimenter 111, 112 und 113 der 11. Marine-Infanterie-Division, welche eigentlich für die Aufstellung herangezogen werden sollte, dann aber bis Kriegsende weiter bestand.

Literatur

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 1: Die Waffengattungen. Biblio-Verlag, Bissendorf 1977, S. 100–101.
  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 5: Die Landstreitkräfte 31–70. Biblio-Verlag, Bissendorf 1971, S. 253.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.