Alfred Kutza

Alfred Kutza (* 18. Februar 1926 in Berlin; † nach 2008[1]) war ein deutscher Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Kutza war im Straßenradsport und Bahnradsport aktiv. Er wurde noch 1944 zur Wehrmacht eingezogen und an die Front geschickt. Dort geriet er in französische Kriegsgefangenschaft, konnte im Internierungslager aber trainieren und sogar in der Umgebung an Straßenradrennen teilnehmen. Im Winter 1948 kehrte er nach Berlin zurück. 1949 schaffte er in kurzer Zeit den Aufstieg von der C-Klasse in die A-Klasse der Amateure.

1949 siegte er vor Harry Baschke im Rennen Berlin–Cottbus–Berlin, das 1949 nur für Amateure ausgetragen wurde. Beim Sieg von Max Bartoskiewicz wurde er Dritter bei Rund um Berlin. Er startete damals für den Verein Grün Weiß Berlin. 1951 wurde Kutza Berufsfahrer und startete bei mehreren Sechstagerennen. Zweimal fuhr er das Berliner Sechstagerennen und war auch bei dem nicht genehmigten Rennen 1953 dabei.[1] 1952 kam er in der Deutschland-Rundfahrt auf den 33. Platz. 1956 trat er vom Radsport zurück.

Einzelnachweise

  1. Sixdays Geschichten (8). Abgerufen am 9. Januar 2024.
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