Birgit Mair
Birgit Mair (* 1967 in Hall in Tirol, Österreich) ist eine deutsch-österreichische Sozialwissenschaftlerin, Buchautorin und Wissenschaftsjournalistin.
Mair ist die Tochter einer Deutschen und eines Österreichers. Sie wuchs in Oberperfuss. Zwischen 1982 und 1984 besuchte sie die Bundeshandelsschule Innsbruck. 1986 zog sie nach Nürnberg, um dort im Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg zu arbeiten. Ab 1991 betreute sie die Ausstellung „Faszination & Gewalt – Nürnberg und der Nationalsozialismus“. Von 1994 bis 2001 studierte sie Sozialwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2004 leite sie Projekte gegen Neonazismus und Rassismus. Sie ist Bildungsreferentin der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, der Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See, dem Bayerischen Seminar für Politik e. V. und der Akademie Frankenwarte – Gesellschaft für politische Bildung e.V. in Würzburg. Sie führt Zeitzeugeninterviews mit Holocaust-Überlebende. 2022 erhielt sie die Karl-Bröger-Medaille der Stadt Nürnberg.[1][2]
Bücher
- 2006: Überlebensberichte von Josef Jakubowicz – Eine biographische Analyse
- 2012: Strategien gegen Neonazismus und Rassismus. Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung[3]
- 2021: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen: Begleitband zur Wanderausstellung
- 2022: Die letzten Zeuginnen und Zeugen – Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden
Weblinks
Einzelnachweise
- https://www.isfbb.de/Referentin-Birgit-Mair_index4.htm
- Olaf Przybilla: Todesdrohungen gegen Birgit Mair. 10. Dezember 2015, abgerufen am 24. Februar 2024.
- Mair, Birgit. 13. August 2012, abgerufen am 24. Februar 2024.