Burg Salm (Vogesen)

Die Burg Salm (französisch Château de Salm) ist die Ruine einer Felsenburg auf dem Gebiet der französischen der Gemeinde La Broque (deutsch Vorbruck) im Département Bas-Rhin (Unterelsass) der Region Grand Est.

Burg Salm
Staat Frankreich
Ort La Broque
Entstehungszeit um 1200
Burgentyp Höhenburg, Felslage
Erhaltungszustand Ruine
Geographische Lage 48° 27′ N, 7° 8′ O
Höhenlage 812 m
Burg Salm (Département Bas-Rhin)
Burg Salm (Département Bas-Rhin)

Lage

Die Burgruine liegt auf einer Höhe von 812 m in dem Domänenforst Forêt Domaniale du Donon südlich des Weilers Salm auf einem Ausläufer der Höhe, die zum Berg Tête Pelée (856 m) führt.

Geschichte

Die Burg im Jahr 1589 (Zeichnung von Daniel Specklin)

Die Gründung der Burg um das Jahr 1200 wird auf den Grafen Heinrich von Salm aus der jüngeren Linie des Hauses Salm zurückgeführt, der Vogt über die Abtei Senones war. Die Burg war der Sitz der Vorderen Grafschaft Salm. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört und ab 1675 größtenteils abgetragen.[1] In der Französischen Revolution wurde das Fürstentum Salm-Salm als die nun von französischem Gebiet umgebene Exklave des Heiligen Römischen Reichs im März 1793 von Frankreich annektiert[2] und dem Département Vosges zugeschlagen. 1898 wurde die Ruine als Kulturdenkmal anerkannt. Seit 2004 finden durch die Association des Veilleurs de Salm Restaurierungsarbeiten statt. Die Ruine ist Eigentum der Französischen Republik.

Bauten und Anlage

Von der auf einer Bergrippe gelegenen Burg sind Teile des halbrunden Bergfrieds mit einem Mantel aus Buckelquadern erhalten, der über dem Halsgraben liegt.

Literatur

  • Walter Hotz: Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen. 3. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1976, ISBN 3-422-00345-2, S. 277–278.
  • Dominique Toursel-Harster, Jean-Pierre Beck, Guy Bronner: Dictionnaire des monuments historiques d’Alsace, Strasbourg. La Nuée Bleue, 1995, ISBN 2-7165-0250-1, S. 73.
Commons: Burg Salm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Walter Hotz: Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen. 3. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1976, ISBN 3-422-00345-2. S. 228.
  2. Geschichte der Burg auf der Website des Vereins Les veilleurs de Salm, Zugriff am 28. Januar 2024.
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