Gießener Rudergesellschaft 1877

Die Gießener Rudergesellschaft 1877 ist ein Sportverein aus Gießen.

Über das aufgebockte Boot ist eine Fahne drapiert. Eine der drei Personen im Vordergrund hält die Sektflasche für die Taufe in der Hand. Im Hintergrund stehen mehrere Jugendliche mit empor gestreckten Rudern. Dahinter ist das Bootshaus mit den Bootsräumen im Erdgeschoss und einer Außentreppe nach oben in die Funktionsräume.
Bootstaufe 2008

Geschichte und Lage

Die Rudergesellschaft wurde am 20. Januar 1877 gegründet. Der Motor bei der Gründung war Christoph Rübsamen, der zunächst das Grundstück Am Woog an den Verein verpachtete und 1882 verkaufte.[1] Albert Rübsamen, ein Neffe des Vereinsgründers, war 1894 Deutscher Meister im Einer.[2] 1922 wurde ein neues Bootshaus fertiggestellt. Seit 1930 gibt es im Verein auch Frauenrudern.[3]

1944 wurden die Bootshäuser durch Bomben zerstört. Der Neubau aus der Nachkriegszeit diente bis 2005, dann entstand ein Neubau mit modernen Geräten und Gaststätte. Das Bootshaus liegt in der Gießener Innenstadt an der Lahn.[4]

Bekannte Sportler

Thomas Schneider war 1954 zusammen mit dem Konstanzer Gerhard Haege Europameister im Doppelzweier. Zwei Jahre später gewann Schneider mit Kurt Hipper, einem anderen Konstanzer, Silber im Doppelzweier.[5]

Paul Dienstbach war bei den Weltmeisterschaften 2001 Zweiter mit dem Vierer ohne Steuermann, es folgten Gold 2002 und Bronze 2003. 2010 wurde Jonathan Koch Weltmeister im Leichtgewichts-Doppelvierer.[6]

Fußnoten

  1. Historie 1877 bis 1880 bei giessener-rg.de
  2. Historie 1891 bis 1900 bei giessener-rg.de
  3. Historie 1920 bis 1930 bei giessener-rg.de
  4. Bootshaus bei giessener-rg.de
  5. Deutsche Medaillenerfolge bei Europameisterschaften bei www.rrk-online.de
  6. Deutsche Medaillenerfolge bei Weltmeisterschaften bei www.rrk-online.de
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