Glänzendes Laserkraut
Das Glänzende Laserkraut (Laserpitium nitidum) ist einer Pflanzenart aus der Gattung der Laserkräuter (Laserpitium) in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Laserpitium nitidum | ||||||||||||
| Zanted. |
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Das Glänzende Laserkraut ist eine ausdauernde, teilweise steifborstige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimeter erreicht. Der aufrechte Stängel ist feingerillt und oben verzweigt. Die Blätter sind dicklich, ihre Oberseite ist kahl, die Unterseite glänzend. Der Umriss der langgestielten Grundblätter ist dreieckig oder breit-eiförmig.[1] Sie sind dreifach gefiedert, ihre Abschnitte sind gelappt und am Rand dicht gesägt sowie kurz borstig bewimpert. Die Blattabschnitte letzter Ordnung sind länglich-eiförmig bis eiförmig, etwa 1,5 bis 3 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Zentimeter breit und am Grund herzförmig bis breit keilförmig.[1] Die oberen Blätter sitzen auf engen, hautrandigen Scheiden. Sie sind weniger stark zerteilt und ihre Abschnitte oft tiefer und schmaler eingeschnitten.[1]
Generative Merkmale
Blütezeit ist von Juli bis August. Die Blütendolden sind groß und 15- bis 25-(35)strahlig.[1] Die zahlreichen Hüllblätter sind zuletzt oft zurückgeschlagen.[1] Hüllchenblätter sind zahlreich, meist häutig und bewimpert.[1] Die Kelchzähne sind kurz und lanzettlich-pfriemlich.[1] Die Kronblätter weiß, etwa 1,5 Millimeter lang und fast 2 Millimeter breit und an der Spitze mit einem eingeschlagenen eingerollten Läppchen.[1] Die Griffel sind kurz und kaum 0,5 Millimeter lang.[1] Die Früchte sind strohgelb, breit ellipsoidisch, 5 bis 6 Millimeter lang, 4 bis 4,5 Millimeter breit und breit geflügelt.[1]
Vorkommen
Die Art kommt nur in Italien vom Comer See bis zum Gardasee vor. Sie ist an warmen, trockenen Standorten wie Berghängen und Weiden zu finden, mit Vorliebe auf Kalk. Im Valvestino kommt sie in Höhenlagen von 1000 bis 1800 Metern vor.[1] Das Glänzende Laserkraut ist im gesamten Verbreitungsgebiet selten.
Taxonomie
Das Glänzende Laserkraut wurde 1818 von Zantedeschi in Commentari dell’Ateneo di Brescia 1815 S. 89 als Laserpitium nitidum erstbeschrieben.[2]
Literatur
- Gunter Steinbach (Hrsg.): Alpenblumen. (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.
Einzelnachweise
- Albert Thellung: Umbelliferae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 1491–1492.
- Ralf Hand (2011+): Apiaceae. – In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Laserpitium nitidum