Grímsstaðir

Karte: Island
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Grímsstaðir​

Grímsstaðir (á Fjöllum) ist eine Siedlung im Norden Islands.

Als die Ringstraße R1 noch nicht asphaltiert war, war Grímsstaðir der erste Ort, den man östlich der Brücke über die Jökulsá á Fjöllum erreichte. Jetzt verläuft diese Straße über 3 km entfernt und die alte Straße gehört zum Hólsfallavegur T864 die die Ringstraße mit dem Norðausturvegur verbindet und östlich am Dettifoss vorbeiführt.[1] Von hier aus wurde die Fähre über die Jökulsá á Fjöllum betrieben, bevor 1947 die Brücke fertiggestellt wurde.

Seit 1907 wird in Grímsstaðir eine Wetterstation betrieben. Am 21. Januar 1918 wurden sowohl hier als auch in Möðrudalur −38 °C gemessen, die tiefste je im Land gemessene Temperatur.[2]

Im Jahr 2014 wollte ein chinesischer Investor große Teile von Grímsstaðir kaufen, um ein Luxushotel zu errichten, was aber die isländischen Gesetze nicht zulassen.[3] In der Siedlung wurden auch Unterkünfte für Touristen geschaffen.[4]

2016 ist das Gebiet an den britischen Milliardär Jim Ratcliffe verkauft worden.[5] Der neue Besitzer will das Land nicht nutzen, sondern in seinem jetzigen Zustand erhalten.

Einzelnachweise

  1. Íslensk veðurmet. In: vedur.is. Icelandic Met Office, abgerufen am 16. April 2016 (isländisch).
  2. Massimo Aceti: Grande gelo nel Grande Nord d’Europa: superati i 30 gradi sotto zero! In: meteogiornale.it. 12. August 2013, abgerufen am 11. Juli 2016 (italienisch).
  3. Dagmar Trodler: Grímsstaðir á Fjöllum steht zum Verkauf. 9. Juli 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2016; abgerufen am 11. Juli 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/icelandreview.com
  4. Teeing Off at Edge of the Arctic? A Chinese Plan Baffles Iceland. In: nytimes.com. New York Times, 22. März 2013, abgerufen am 11. Juli 2016 (englisch).
  5. Grímsstaðir á Fjöllum geht an Briten. 20. Dezember 2016, archiviert vom Original am 2. Januar 2017; abgerufen am 2. Januar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/icelandreview.com
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