Jan Liebermann
Ausbildung
Als Siebenjähriger erhielt Jan Liebermann ersten Klavierunterricht bei Claudia Henniger beim Klavierforum Frankfurt. Mit 12 Jahren begann er mit dem Orgelunterricht bei Bernhard Zosel in Kronberg im Taunus. Im Sommersemester 2020 begann er als Jungstudent für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Carsten Wiebusch. Seit dem Wintersemester 2022/23 studiert er als Frühstudent an der Hochschule für Musik Mainz bei Gerhard Gnann.
Konzerttätigkeit
Konzerte führten ihn zu bedeutenden Zentren der Orgelmusik, darunter der Freiberger Dom,[1] das Essener Münster, die Kathedrale von Southwark, die Kathedrale von Truro,[2] die Stiftskirche Stuttgart, die Hauptkirche Sankt Michaelis in Hamburg, das Freiburger Münster und die Jakobikirche in Lübeck. Außerdem spielte er im Rahmen der „Frankfurter Orgeltage“ in der Heiliggeistkirche in Frankfurt am Main sowie bei der Konzertreihe „Hörprobe“ des Radiosenders Deutschlandfunk Kultur.
Am 5. Februar 2024 spielte der 18-jährige Künstler im Orgelsaal der Hochschule für Musik Mainz an der Goll-Orgel[3] auswendig die sechs Triosonaten für Orgel von Johann Sebastian Bach.[4] Dieses Konzert wurde von Gerhard Gnann moderiert und live ins Internet übertragen.[5][6]
Preise und Wettbewerbe
2020 gewann Liebermann den Nachwuchspreis des Orgelwettbewerbs Deidesheim. Beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gewann er 2021 den 1. Bundespreis (25 Punkte) und einen Sonderpreis der Stiftung Musikleben. Des Weiteren erhielt er ein Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler. Ebenfalls 2021 erreichte er als jüngster Teilnehmer das Halbfinale des Mikael-Tariwerdijew-Orgelwettbewerbs in Kaliningrad. 2022 gewann er den 2. Preis bei der International Young Organist Competition Moscow.[7] 2023 gewann er den mit 5000 Euro dotierten 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb Wuppertal.[8][9]
Videografie (Auswahl)
- Johann Sebastian Bach
- Triosonaten BWV 525, BWV 526, BWV 527, BWV 528, BWV 529, BWV 530
- Präludien und Fugen BWV 541, BWV 543
- Concerto a-moll BWV 593
- Maurice Duruflé: Prelude et fugue sur le nom d’Alain
- Charles-Marie Widor: Symphonie Nr. 6 in g-Moll op. 42/2, I. Allegro, II. Adagio
- Alexandre Guilmant: Sonate d-moll, Finale
- Johannes Brahms: Präludium und Fuge in g-moll
- Georg Böhm: Präludium und Fuge in C-Dur
Einzelnachweise
- Junger Organist begeistert 150 Musikliebhaber im Freiberger Dom. In Freie Presse. Abgerufen am 16. Februar 2024.
- Konzertmitschnitt bei YouTube. Abgerufen am 17. Februar 2024.
- www.goll-orgel.ch. Abgerufen am 17. Februar 2024.
- Ankündigung. 5. Februar 2024, abgerufen am 17. Februar 2024.
- Bach: Complete performance of the six trio sonatas BWV 525 – 530 | Jan Liebermann (live). Abgerufen am 17. Februar 2024.
- orgeltage.kmv-frankfurt.de. Abgerufen am 16. Februar 2024.
- www.hfmdk-frankfurt.de. Abgerufen am 16. Februar 2024.
- www.musik.unimainz.de. Abgerufen am 16. Februar 2024.
- Jonas Schauer gewinnt internationalen Orgelwettbewerb. In: Wuppertaler Rundschau. Abgerufen am 16. Februar 2024.