Liebfrauenkirche (Bad Cannstatt)
Die Liebfrauenkirche im Stadtbezirk Bad Cannstatt der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist eine römisch-katholische Kirche, die als Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz unter Denkmalschutz steht. Die Kirchengemeinde der Liebfrauenkirche gehört zur Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Beschreibung
Die Kreuzbasilika wurde 1907–1909 nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekten Joseph Cades aus Backstein-Mauerwerk errichtet. Sie besteht aus einem Langhaus mit einem breiten Mittelschiff und zwei schmalen Seitenschiffen, einem Querschiff und einem Chorumgang im Osten, deren Außenwände von Strebepfeilern gestützt werden. Der mit einem Pyramidendach gedeckte Kirchturm an der Nordwestecke und ein Treppenturm an der Südwestecke flankieren die Westfassade, in der sich das Portal mit einem Mosaik von Karl Caspar befindet.
Die ursprüngliche Kirchenausstattung stammt von Theodor Schnell dem Jüngeren. Die Glasmalereien wurden 1962 durch Wilhelm Geyer erneuert. Der Hochaltar wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Orgel wurde zwischen 1948 und 1962 von der Orgelbauwerkstatt E. F. Walcker & Cie. gebaut.[1]
Literatur
- Dagmar Zimdars u. a. (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg I, Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 1993, ISBN 3-422-03024-7, S. 25.