Planungs- und Führungsstab des Bundesministers der Verteidigung
Der Planungs- und Führungsstab des Bundesministers der Verteidigung (PlaFüStab im BMVg) ist ein Stab innerhalb des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin. Er soll die Arbeit der Leitungsbüros des Ministers, der Staatssekretäre und des Generalinspekteurs in Hinblick auf die zivile und militärische sowie die fachliche und die politische Perspektiven koordinieren[1]. Dazu wurde er im Mai 2023 aufgestellt und wird von Generalmajor Christian Freuding geleitet.[2] Er ist nicht zu verwechseln mit dem früheren Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung, der zum 1. April 2012 aufgelöst wurde.
Gemäß Organisationsplan untersteht der Planungs- und Führungsstab des Bundesministers der Verteidigung diesem unmittelbar.[3]
Aufbau
Der Aufbau des Planungs- und Führungsstabes ist gemäß dem Organigramm des Bundesministeriums der Verteidigung wie folgt:[3]
- Zentrales Auftragsmanagement
- Arbeitsbereich 1
- Arbeitsbereich 2
- Arbeitsbereich 3
- Lagezentrum BMVg
- Leitungsinformation
- Krisenstab
- Sonderstab Ukraine
Kritik
Der Verband der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr als Interessenvertretung der zivilen Beschäftigten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung hat den neuen Planungs- und Führungsstab kritisiert. Insbesondere dürfe das Primat der Politik nicht durch die Entmachtung der zivilen Staatssekretäre zugunsten des neuen, militärisch geführten Stabes angetastet werden.[4]
Einzelnachweise
- Was macht eigentlich der PlaFüStab im BMVg? 25. Januar 2024, abgerufen am 26. Januar 2024 (deutsch).
- BMVg informiert über neuen Planungs- und Führungsstab. In: Europäische Sicherheit & Technik. Mittler Verlag, 21. April 2023, abgerufen am 30. September 2023 (deutsch).
- Organigramm des Bundesministeriums der Verteidigung. Bundesministeriums der Verteidigung, abgerufen am 30. September 2023.
- Bundesminister Pistorius entmachtet die Staatssekretäre zu Gunsten eines militärischen Planungs- und Führungsstabes. VBB Verband der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr, 5. April 2023, abgerufen am 30. September 2023 (deutsch).