Präsidentschaftswahl in Russland 2024
Die Präsidentschaftswahl in Russland 2024 ist die Wahl zum Präsidenten der Russischen Föderation für die Amtszeit von 2024 bis 2030. Sie soll, erstmals in der Geschichte des Landes über drei Tage, vom 15. bis 17. März 2024 (und mitunter auch online[1]) stattfinden.

Die Amtseinführung des danach gewählten Präsidenten ist für den 7. Mai 2024 vorgesehen.[2]
Die russische Präsidentenwahl 2024 gilt (wie auch vorherige Präsidentschaftswahlen in Russland) als Scheinwahl, da keine tatsächlichen Oppositionellen zur Wahl stehen, sondern neben Amtsinhaber Wladimir Putin nur Kandidaten von Spoiler- und Blockparteien zur Wahl zugelassen wurden.[3][1]
Teilnahmevoraussetzung laut Verfassung
Gemäß der Verfassung der Russischen Föderation sollen Präsidentschaftskandidaten unter anderem:[4]
- Mindestens 35 Jahre alt sein (wurde nie reformiert);
- Mindestens 25 Jahre (wurde im Jahr 2020 reformiert: ursprünglich 10 Jahre) in Russland wohnhaft sein;
- Nie eine ausländische Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltserlaubnis im Ausland besessen haben, weder zum Zeitpunkt der Wahl noch zu irgendeinem Zeitpunkt davor (Neuer Verfassungszusatz seit 2020).
Amtszeitenregelung
Gemäß Artikel 81 Absatz 3 der Verfassung Russlands konnte eine Person vor der Verfassungsänderung im Jahr 2020 das Amt des Präsidenten der Russischen Föderation nicht länger als zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten innehaben. Die Verfassung ließ jedoch zu, dass ein russischer Staatspräsident mehr als zwei Amtszeiten regieren kann, sofern die Amtszeiten nicht unmittelbar aufeinander folgen.[5] Durch die Verfassungsreform im Jahr 2020 wurde diese Möglichkeit ausgeschlossen.
Amtszeiten russischer Staatspräsidenten vor der Verfassungsänderung werden jedoch nicht berücksichtigt, was bedeutet, dass bisherige Staatspräsidenten der russischen Föderation sich zur Wiederwahl stellen können, auch wenn sie, wie im Fall von Wladimir Putin, schon mehr als einmal das Amt des Staatspräsident innehatten.
Bewerbungsablauf
Ende Dezember gab die Zentrale Wahlkommission (ZIK) bekannt, dass 33 Personen ihre Absicht erklärt hätten, an den Wahlen teilzunehmen (24 Unabhängige und neun parteibasierte Nominierungen); Von ihnen reichten 15 Personen Bewerbungsunterlagen bei der ZIK ein, um sich als Kandidaten zu registrieren (davon sechs Unabhängige und neun parteibasierte Nominierungen).[6][7] Zu den Personen, die ihre Absicht erklärt hatten, zur Wahl anzutreten aber keine Bewerbung einreichten, gehörte der in Haft sitzende Ultranationalist Igor Girkin.
Unabhängige bzw. Parteilose mussten bis zum 27. Dezember 2023 Bewerbungsunterlagen bei der ZIK eingereicht haben, während parteibasierte Nominierungen hierfür bis zum 1. Januar 2024 Zeit hatten.[8] Von den 15 Bewerbern wurden 11 von der ZIK als potenzielle Kandidaten registriert.
Eine Präsidentschaftskandidatur in Russland kann laut Gesetz durch den Erhalt von Unterschriften erreicht werden. Unabhängige müssen in mindestens 40 Regionen Russlands 300.000 Unterschriften der Öffentlichkeit sammeln, um sich ihre Teilnahme an der Wahl zu garantieren, während Kandidaten von politischen Parteien, die nicht in der Staatsduma oder in mindestens einem Drittel der Regionalparlamente vertreten sind, 100.000 oder 105.000 Unterschriften sammeln müssen.[9]
Bis zum 10. Februar 2024 entschied die ZIK über die Zulassung zu den Wahlen.[10] Es wurden vier Kandidaten von der ZIK zur Wahl zugelassen.
Kandidaten
| Name, Alter und Parteizugehörigkeit | Beruf/Funktion, Erfahrung | Wohnsitz | Bemerkungen | Unterschriften | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wladislaw Dawankow (39) Neue Leute |
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Stellvertretender Vorsitzender der Staatsduma (seit 2021) Abgeordneter der Staatsduma (seit 2021) |
Dawankow wurde von seiner Partei im Dezember 2023 während des Parteitags nominiert. Er wurde auch von der Partei des Wachstums unterstützt, die ankündigte, dass sie mit Neue Leute fusionieren würde. Dawankow reichte am 25. Dezember Unterlagen zur Teilnahme an der Wahl ein.[11][12] | Keine Unterschriften benötigt | ||
| Nikolai Charitonow (75) KPRF |
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Abgeordneter der Staatsduma (seit 1993) |
Charotinow wurde von seiner Partei im Dezember 2023 während des Parteitags nominiert. Zuvor kandidierte er bei der Präsidentschaftswahl 2004 und wurde mit 13,7 % der Stimmen Zweiter. Charotinow reichte am 27. Dezember Unterlagen zur Teilnahme an der Wahl ein.[13][14] | Keine Unterschriften benötigt | ||
| Wladimir Putin (71) Unabhängig. |
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Präsident von Russland (2000–2008 und seit 2012) Ministerpräsident von Russland (2008–2012) |
Bei einer Zeremonie zur Auszeichnung von Soldaten im Dezember 2023 kündigte Putin an, an der Wahl teilzunehmen. Er wird unter anderem von „Einiges Russland“ und „Gerechtes Russland“ unterstützt. Zur Teilnahme an der Wahl reichte Putin am 18. Dezember 2023 Unterlagen ein.[15][16][17]
Die ZIK gab bekannt, 60.000 der 315.000 von Putin eingereichten Unterschriften stichprobenartig analysiert zu haben, und erklärte, dass nur 91 Stimmen (0,15 %) ungültig waren. Somit wurde Putin zur Wahl zugelassen.[18] |
Erhaltene Unterschriften 500.000[19] Unterschriften anerkannt[18] | ||
| Leonid Sluzki (55) LDPR |
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Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei Russlands (seit 2022) Mitglied der Staatsduma (seit 1999) |
Sluzki wurde von seiner Partei im Dezember 2023 während des Parteitags nominiert. Er reichte am 25. Dezember Dokumente bei der ZIK ein.[8][20] | Keine Unterschriften benötigt | ||
Nicht von der Wahlkommission als Kandidaten zugelassene Bewerber
| Name, Alter und Parteizugehörigkeit | Beruf/Funktion, Erfahrung | Wohnsitz | Bemerkungen | Begründung für die Ablehnung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Boris Nadeschdin (60) Partei Bürgerinitiative |
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Mitglied des Stadtrats von Dolgoprudny (1990–1997, seit 2019) Gründer und Präsident der Stiftung Institute of Regional Projects and Legislation (seit 2001) Mitglied der Staatsduma (1999–2003) |
Am 31. Oktober 2023 gab Nadeschdin bekannt, dass er für die Partei Bürgerinitiative kandidieren werde. Am 26. Dezember reichte er die Registrierungsunterlagen bei der ZIK ein.[21][22] Nadeschdin sammelte nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Unterschriften.[10] Allerdings dürfen der ZIK nur 105.000 Unterschriften vorgelegt werden, die dann auf Richtigkeit überprüft werden.[23] | Am 8. Februar 2024 gab die ZIK bekannt, in mehr als 5 % der von Nadeschdin eingereichten Unterschriftsdokumente Fehler gefunden zu haben und ihn deswegen nicht zur Wahl zuzulassen.[24] Nadeschdin wollte die Entscheidung vor dem Obersten Gericht anfechten. Diese wies seine Klage gegen den Wahlausschuss ab, woraufhin Nadeschdin bekanntgab, auch diese Entscheidung anfechten zu werden.[25] | ||
| Sergei Malinkowitsch (48) Kommunisten Russlands |
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Am 28. Dezember 2023 wurde Malinkowitsch als Kandidat seiner Partei nominiert. Er reichte am 1. Januar 2024 Unterlagen zur Registrierung bei der ZIK ein.[26] Malinkowitsch hatte eigenen Angaben zufolge alle benötigten 105.000 Unterschriften gesammelt.[27] | ||||
Aus Bewerbung Ausgestiegene
| Name, Alter und Parteizugehörigkeit | Beruf/Funktion, Erfahrung | Wohnsitz | Bemerkungen | Begründung für die Beendigung der Kandidatur | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sergei Baburin (64) Russische Allvolksunion |
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Abgeordneter des russ. Volkskongresses (1990–1993) Abgeordneter der Staatsduma (1994–2000, 2003–2007) Parteiführer der Russischen Allvolksunion (ab 2011) |
Baburin wurde von seiner Partei im Dezember 2023 während des Parteitags nominiert. Baburin kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen 2018 für das Präsidentenamt, bei denen er den letzten Platz belegte. Für die Teilnahme an der Wahl reichte er am 26. Dezember Unterlagen ein.[28][29] Baburin hatte angeblich die erforderlichen Stimmen.[30][31] Ende Januar 2024 zog Baburin jedoch vor der etwaigen Zulassung als Kandidat seine Bewerbung zurück.[32] | Baburin erklärte zu dem Rückzug seiner Bewerbung: „In dieser für die Heimat schwierigen Stunde ist es nicht an der Zeit, die Kräfte des Volks zu spalten.“[33][32] | ||
| Anatoli Bataschow (64) Unabhängig. |
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Blogger, Umweltaktivist | Bataschow reichte am 27. Dezember Unterlagen zur Teilnahme an der Wahl ein.[34] | Am 31. Januar zog Bataschow seine Bewerbung zurück. Er hatte nicht die erforderlichen 300.000 Stimmen sammeln können.[35] | ||
| Andrei Bogdanow (53) Russische Partei der Freiheit und Gerechtigkeit |
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Vorsitzender der Russischen Partei für Freiheit und Gerechtigkeit (seit 2021) |
Bogdanow wurde von seiner Partei im Dezember 2023 auf dem Parteitag nominiert. Am 26. Dezember reichte er die Registrierungsunterlagen bei der ZIK ein. Bogdanow nahm an den Präsidentschaftswahlen 2008 teil und belegte mit 1,31 % der Stimmen den letzten Platz.[36][37] Bogdanow zog am 31. Januar seine Bewerbung zurück.[38] | |||
| Rada Russkikh (39) Unabhängig. |
Bloggerin | Im Dezember 2023 gab die Beauty-Bloggerin Russkikh über ihre Social-Media-Seite ihre Absicht bekannt, an der Wahl teilzunehmen. Am 17. Dezember sammelte Russkikh 499 der benötigten 500 Unterschriften, um eine Initiativgruppe von Wählern zu bilden, und kündigte an, dass im Dezember ein zweites Treffen stattfinden werde; Medien bezweifelten die Ernsthaftigkeit ihrer Absicht, Präsidentin zu werden, und nannten es eine „Show“ und „PR-Aktivität“.[39][40] Es fand ein zweites Treffen statt, bei dem sie 529 Unterschriften erhielt.[41][42] | Am 30. Januar erklärte Russkikh, dass sie „nicht wisse“, wie viele Unterschriften sie gesammelt habe und dass ihre Bewerbung nur ein Testlauf für kommende Präsidentschaftswahlen sei, für die sie sich erneut bewerben will.[43] Das ZIK erklärte, dass einige Dokumente bei Russkikhs Bewerbung fehlten.[44] | |||
| Irina Swiridowa (35) Demokratische Partei Russlands |
Ökonomin | Swiridowa wurde von ihrer Partei im Dezember 2023 während des Parteitags nominiert. Sie reichte am 28. Dezember Dokumente bei der ZIK ein.[45][46] | Swiridowa konnte bis Ende Januar keine 105.000 Unterschriften sammeln.[47] | |||
Von der Wahlkommission frühzeitig abgelehnte Bewerber
| Name, Alter und Parteizugehörigkeit | Beruf/Funktion, Erfahrung | Wohnsitz | Bemerkung | Begründung für die Ablehnung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Jekaterina Dunzowa (40) Unabhängig |
Journalist, Mitglied der Stadtduma von Rschew (2019–2022) |
Im November 2023 gab die Oppositionelle Dunzowa[3] über ihre Social-Media-Seite ihre Absicht bekannt, an der Wahl teilzunehmen, und stellte ihre Kampagnen-Website vor. Sie reichte ihre Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme an der Wahl am 20. Dezember 2023 ein.[48] | Die ZIK erklärte, eine Reihe von Fehlern in Dunzowas Dokumenten festgestellt zu haben. Dunzowas legte Berufung beim Obersten Gericht ein und forderte gleichzeitig die Partei Jabloko auf, sie zu nominieren.[49] Grigori Alexejewitsch Jawlinski lehnte ihr Gesuch ab,[50] und die Partei veröffentlichte später ein entsprechendes Statement, in der sie ihr Gesuch ebenfalls ablehnte.[51] Am 27. Dezember bestätigte das Oberste Gericht die Gültigkeit der Entscheidung der ZIK.[52] | ||
| Wladimir Michailow (59) Partei des Sozialschutzes |
Vorsitzender der Partei für Sozialschutz (seit 2019) Mitglied der Duma der Oblast Kostroma (seit 2005) |
Michailow wurde am 23. Dezember 2023 von seiner Partei nominiert.[53] | Michailows Registrierungsunterlagen wurden am 28. Dezember 2023 von der Zentralen Wahlkommission aus mehreren Gründen abgelehnt, unter anderem weil der Parteitag, der ihn nominiert hatte, mangels autorisierter Delegierter als illegitim eingestuft wurde.[54] | ||
| Iwan Otrakowski (47) Unabhängig |
Anführer der Bewegung „Armee der Verteidiger des Vaterlandes“. (seit 2020) Kapitän bzw. Hauptmann der russischen Marineinfanterie |
Otrakowski wurde von der Allrussischen Offiziersversammlung nominiert, einer öffentlichen Organisation pensionierter Offiziere der russischen Streitkräfte. Am 27. Dezember 2023 reichte Otrakowski bei der ZIK seine Registrierungsunterlagen ein, die angenommen wurden, obwohl laut Berichten Dokumente fehlten und das Protokoll der Initiativabstimmung nicht notariell unterzeichnet war.[55][56][57] Die Registrierungsunterlagen von Otrakowski wurden am 29. Dezember 2023 von der ZIK abgelehnt. | |||
| Aleksandra Tischtschenko (46) Unabhängig |
Tischtschenko reichte Unterlagen zur Teilnahme an der Wahl am 27. Dezember 2023 ein.[58]
Die Registrierungsunterlagen von Tischtschenko wurden am 29. Dezember 2023 von der Zentralen Wahlkommission abgelehnt. |
||||
Prinzipiell nicht zur Wahl zugelassene Politiker
Der wenige Wochen vor der Wahl in Haft verstorbene politische Gefangene und Oppositionelle Alexei Nawalny, dessen Kandidatur zur Präsidentschaftswahl 2018 von der Zentralen Wahlkommission (ZIK) abgelehnt wurde, war nach einer im Jahr 2017 getroffenen Entscheidung der ZIK mindestens bis zum Jahr 2028 nicht zur Teilnahme an Wahlen in Russland berechtigt.[59][60]
Kreml-Leak
Im Februar 2024 wurden 30 Strategiepapiere der russischen Regierung (Kreml) mit direkten oder indrekten Bezug zur russischen Präsidentschaftswahl 2024 geleakt; die Dokumente, die auch als Kreml-Leaks bezeichnet wurden, waren dem estnischen Medium Delfi zugespielt worden, die sie mit den deutschen Medien Der Spiegel und ZDF, dem österreichischen Standard, der Schweizer Tamedia-Gruppe, den russischen Exilmedien Meduza und iStories sowie Expressen aus Schweden, Frontstory.pl aus Polen und der Osteuropa-Plattform VSquare.org teilte und auswertete.[61][62][63][64]
Rezeption (einsschl. Berichte von Wahlbeobachtern)
Laut Berechnungen von Lew Gudkow, dem Direktor des Lewada-Zentrums (der laut Der Spiegel einzig unabhängigen Meinungsforschungorganisation in Russland) wird die Wahlbeteiligung bei 55 % liegen, aber russische Behörden würden daraus dann 75 % machen. Gudkow zufolge wird bei diesen russischen Präsidentschaftswahlen außerdem „wieder mit Erpressung gearbeitet werden“ um die Wahlbeteiligung zu erhöhen, „nach dem Motto: Wenn Du nicht wählst, wird die Schule nicht renoviert, wird kein Gas geliefert.“ Gudkow erklärte die Wahlen indirekt zur Scheinwahl, als er erklärte, dass nur ein echter Kandidat zur Wahl steht.[1] Die russische Wahlbeobachterorganisation Golos berichtete eine Woche vor den Wahlen, dass Staatsbedienstete elektronisch kontrolliert werden, ob sie wählen gehen, indem diese Wahlberechtigten eine SMS mit einem darin befindlichen Link erhalten (den sie anklicken müssen), der aber nur funktioniert, wenn die Standortbestimmung des Mobiltelefons/Tablets eingeschaltet ist und das Mobilgerät im Wahllokal verortet wird.[65]
Im Februar 2024 sprach sich Michail Chodorkowski dafür aus, dass der Westen das erwartbare Ergebnis der Präsidentschaftswahl nicht oder erst nach einer gewissen Zeit anerkennen sollte. Dies würde laut Chodorkowski Wladimir Putins Legimität als Staatsoberhaupt schwächen.[66]
Einzelnachweise
- Christina Hebel: (S+) Der russische Meinungsforscher Lew Gudkow zum Ukrainekrieg: »Wir befinden uns in einer Sackgasse«. In: Der Spiegel. 6. Januar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. Januar 2024]).
- Статья 82. Вступление в должность Президента Российской Федерации \ КонсультантПлюс. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- Luis Kumpfmüller, ZEIT, Reuters: Russland: Mehr als 30 Kandidaten zur russischen Präsidentschaftswahl zugelassen. In: Die Zeit. 26. Dezember 2023, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 6. Januar 2024]).
- Статья 81 Конституция Российской Федерации (принята на всенародном голосовании 12 декабря 1993 г.) (с изменениями, одобренными в ходе общероссийского голосования 1 июля 2020 г.) | ГАРАНТ. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- Chapter 4. The President of the Russian Federation | The Constitution of the Russian Federation. In: constitution.ru. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- Памфилова рассказала о кандидатах на должность президента (Pamfilowa hat über die Kandidaten für die Präsidentschaft erzählt) RIA Novosti, 28. Dezember 2023, abgerufen am 29n Dezember 2023.
- ЛДПР выдвинула Слуцкого кандидатом в президенты России. In: Ведомости. (vedomosti.ru [abgerufen am 1. Januar 2024]).
- ЛДПР выдвинула Слуцкого кандидатом в президенты России In: Ведомости. Abgerufen am 19. Dezember 2023. (russisch)
- Правила регистрации кандидатов-самовыдвиженцев на выборах президента РФ. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- Christina Hebel: (S+) Russland: Der kleine Sieg des liberalen Langzeitpolitikers Boris Nadeschdin. In: Der Spiegel. 1. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 1. Februar 2024]).
- Что известно о Владиславе Даванкове. In: TACC. Abgerufen am 24. Dezember 2023.
- Вероника Колесник: Даванков подал документы в ЦИК для участия в выборах президента от «Новых людей». In: Известия. 25. Dezember 2023, abgerufen am 25. Dezember 2023 (russisch).
- КПРФ определилась с кандидатом: главные итоги съезда коммунистов | Москва. 23. Dezember 2023.
- Кандидат от КПРФ Харитонов подал документы для участия в выборах президента. In: Коммерсантъ. 27. Dezember 2023, abgerufen am 27. Dezember 2023 (russisch).
- Roland Bathon: Putin kandidiert 2024: Er wird wieder da sein Telepolis, 9. Dezember 2023, abgerufen am selben Tage.
- Р. И. А. Новости: ЦИК зарегистрировал группу избирателей в поддержку Путина. In: РИА Новости. 20. Dezember 2023, abgerufen am 22. Dezember 2023 (russisch).
- Путин подал документы для участия в выборах президента. In: Коммерсантъ. 18. Dezember 2023, abgerufen am 18. Dezember 2023 (russisch).
- ЦИК зарегистрировал Путина кандидатом на выборы президента России. 29. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024 (russisch).
- В РФ собрали более 500 тыс. подписей в поддержку самовыдвижения Путина на выборах. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- Слуцкий подал документы в ЦИК для участия в выборах президента. In: TACC. Abgerufen am 25. Dezember 2023.
- В РФ появился первый кандидат на пост президента. In: ura.news. 31. Oktober 2023, abgerufen am 31. Oktober 2023 (russisch).
- Р. И. А. Новости: Надеждин подал документы в ЦИК для участия в выборах президента. In: РИА Новости. 26. Dezember 2023, abgerufen am 26. Dezember 2023 (russisch).
- Russland: Kriegsgegner Nadeschdin droht Aus der Kandidatur. Abgerufen am 5. Februar 2024.
- Russland: Boris Nadeschdin darf nicht gegen Putin antreten. In: Der Spiegel. 8. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Februar 2024]).
- Russland: Putin-Gegner Boris Nadeschdin scheitert mit Klage gegen Wahlausschluss. In: Der Spiegel. 22. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 22. Februar 2024]).
- Лидер партии "Коммунисты России", депутат Алтайского краевого законодательного собрания Сергей Малинкович подал... 1. Januar 2024, abgerufen am 1. Januar 2024 (russisch).
- https://t.me/cikrossii/3395
- Партия РОС определилась с кандидатом на выборах президента РФ - Газета.Ru | Новости.
- Р. И. А. Новости: Бабурин подал документы в ЦИК на выдвижение кандидатом в президенты. In: РИА Новости. 26. Dezember 2023, abgerufen am 27. Dezember 2023 (russisch).
- Три кандидата собрали подписи для участия в президентских выборах. In: Ведомости. (vedomosti.ru [abgerufen am 29. Januar 2024]).
- https://t.me/agentstvonews/4943
- Бабурин заявил, что снимает свою кандидатуру с выборов президента РФ. Abgerufen am 30. Januar 2024.
- tagesschau.de: Russischer Präsidentschaftsbewerber gibt auf - und wirbt für Putin. Abgerufen am 30. Januar 2024.
- Р. И. А. Новости: Эколог Баташев подал документы в ЦИК на выдвижение кандидатом в президенты. In: РИА Новости. 27. Dezember 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023 (russisch).
- Р. И. А. Новости: Самовыдвиженец Баташев снялся с президентских выборов. 31. Januar 2024, abgerufen am 3. Februar 2024 (russisch).
- Ольга Анасьева: Политика Богданова выдвинули кандидатом на выборах президента от РПСС. In: Известия. 24. Dezember 2023, abgerufen am 25. Dezember 2023 (russisch).
- Богданов подал документы в ЦИК для участия в президентских выборах. In: Коммерсантъ. 26. Dezember 2023, abgerufen am 27. Dezember 2023 (russisch).
- Андрей Богданов снялся с выборов президента РФ. 31. Januar 2024, abgerufen am 1. Februar 2024 (russisch).
- Блогерша из Екатеринбурга устроила шоу из своей «президентской» кампании. In: ura.news. 17. Dezember 2023, abgerufen am 26. Dezember 2023 (russisch).
- Рада Русских рискует не попасть на выборы президента России из-за нехватки голосов. In: momenty.org. Abgerufen am 26. Dezember 2023 (russisch).
- Блогер из Екатеринбурга набрала голоса для выдвижения в президенты РФ. In: ura.news. 27. Dezember 2023, abgerufen am 27. Dezember 2023 (russisch).
- A blogger from Yekaterinburg is running for President of the Russian Federation. In: URA RU. 12. Dezember 2023, abgerufen am 13. Dezember 2023.
- Кандидат в президенты Рада Русских: моя победа — худший исход событий. 30. Januar 2024, abgerufen am 1. Februar 2024 (russisch).
- ЦИК выявил недостатки в документах Русских о регистрации кандидатом в президенты. 2. Februar 2024, abgerufen am 2. Februar 2024 (russisch).
- Экономист из Тамбова решила баллотироваться в президенты России. In: Инфо24.ru. Abgerufen am 26. Dezember 2023.
- Свиридова официально зарегистрирована кандидатом в президенты после подачи документов в ЦИК. In: newsland.com. Abgerufen am 28. Dezember 2023 (russisch).
- Выдвиженец от ДПР Свиридова выбыла из президентской гонки. Abgerufen am 30. Januar 2024.
- Журналистка Дунцова подала документы в ЦИК для участия в выборах президента. In: Forbes.ru. 20. Dezember 2023, abgerufen am 21. Dezember 2023 (russisch).
- ЦИК отказал в регистрации инициативной группы самовыдвиженца Дунцовой. In: Коммерсантъ. 23. Dezember 2023, abgerufen am 23. Dezember 2023 (russisch).
- "Яблоко" передумало выдвигать кандидата на выборы президента In: Ведомости. Abgerufen am 23. Dezember 2023. (russisch)
- О выдвижении кандидата на выборах президента. Комментарий пресс-службы партии. In: Партия Яблоко. Abgerufen am 26. Dezember 2023 (russisch).
- Курьер.Среда – новости Бердска, события Новосибирска, новости сегодня в России и мире. In: Курьер.Среда. Abgerufen am 27. Dezember 2023 (russisch).
- ЦИК приняла документы у Владимира Михайлова для регистрации кандидатом на выборах президента 2024. In: Вятка-на-Сети. 24. Dezember 2023, abgerufen am 24. Dezember 2023 (russisch).
- Владимир Михайлов не допущен ЦИК к выборам Президента России в 2024 году. In: Вятка-на-Сети. 28. Dezember 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023 (russisch).
- Российское Офицерское собрание выдвинуло кандидата на пост президента РФ. apn.ru, 21. April 2023, abgerufen am 22. April 2023.
- Офицерское собрание выдвигает кандидата на пост Президента России! Им стал боевой офицер, капитан морской пехоты — Иван Отраковский! (Видео). monomah.org, 21. April 2023, abgerufen am 22. April 2023.
- До ЦИКа дошли не все. In: Коммерсантъ. 27. Dezember 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023 (russisch).
- Glavred: 700 делегатов съезда поддержали выдвижение Александры Тищенко на пост президента. In: ГОЛОС РЕГИОНОВ. 24. Dezember 2023, abgerufen am 1. Januar 2024 (russisch).
- Marc Bennetts: Russia rejects concerns over banning of Alexei Navalny from elections. In: The Guardian. 26. Dezember 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 1. Januar 2024]).
- Памфилова: Навальный сможет баллотироваться после 2028 года - ТАСС. Abgerufen am 1. Januar 2024.
- (S+) Kreml-Leaks: Wladimir Putin und sein Drehbuch für die Wahl in Russland. In: Der Spiegel. 26. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 26. Februar 2024]).
- Kreml-Leaks: Wie Putin die Russland-Wahl manipuliert. In: zdf.de. 26. Februar 2024, abgerufen am 26. Februar 2024.
- Putins Geheimplan: Der Infokrieg gegen die eigene Bevölkerung. In: derstandard.de. Abgerufen am 26. Februar 2024 (österreichisches Deutsch).
- Kremlin Leaks: Secret Files Reveal How Putin Pre-Rigged his Reelection. In: VSquare.org. 26. Februar 2024, abgerufen am 26. Februar 2024 (amerikanisches Englisch).
- Wahlbeobachter beklagen Druck auf russische Wähler. Abgerufen am 7. März 2024.
- Ann-Dorit Boy: (S+) Michail Chodorkowski: »Der Westen sollte Putins Wahl nicht anerkennen«. In: Der Spiegel. 8. Februar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Februar 2024]).
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